Käpplerin un Kalkmännel

Geschichten aus dem Zieglerdorf Jockgrim

„Die Projektleiter Walter Menzlaw und Marianne Stein haben das unerwartet groß und komplex gewordenes Theaterprojekt mit großer Professionalität, Kompetenz, Durchsetzungsvermögen, Geduld und ganz viel Herzblut souverän geleitet und die Mitwirkenden zu ganz bemerkenswerten Leistungen motiviert“, so Bürgermeisterin Sabine Baumann.
Walter Menzlaw und Felix S. Felix vom Chawwerusch Theater haben das Stück, inspiriert von historischen Ereignissen und Geschichten, die von Jockgrimer Bürgerinnen und Bürgern erzählt wurden, geschrieben. Marlene Korbstein gestaltete mit ihrer Gruppe die Kostüme.

Das Theaterprojekt hat einen prägenden Zeitabschnitt der jüngeren Geschichte Jockgrims (1883 – 1972) lebendig werden lassen und bewusst gemacht. Um die 350 Menschen zwischen 8 und 84 Jahren haben ehrenamtlich vor und hinter den Kulissen an diesem gewaltigen Projekt mitgewirkt. Mit Begeisterung, Disziplin, Ideen, Kraft, Ausdauer, Anstrengung und Spaß.

Das Projekt hat zwei Jahre lang (2014/2015) Menschen zusammengebracht: Ur-Jockgrimer und Zugezogene, Jockgrimer und Nachbarn, Junge und ehemals Junge, Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen und Talenten. Es hat Verbindungen entstehen lassen, den Zusammenhalt gestärkt. Es zeigt, was möglich ist, wenn man zusammenarbeitet und zusammenhält.
3600 Zuschauer/innen sahen im Oktober/November 2015 die 16 Aufführungen des Theaterstücks über die Geschichte der Falzziegelwerke Ludowici und vor allem ihrer Mitarbeiter/innen. „Genau so war’s!“ haben viele Zuschauer bestätigt. premiere-20

Zitate aus dem Gästebuch:

„Ganz, ganz großes Kino, obwohl es ja ein Schauspiel war!!! Immer wieder sensationell wenn Chawwerusch ein Stationentheater auf die vielen Bühnen bringt.“

„Eine bewundernswerte Leistung, beginnend mit der Recherche, der Idee, der Umsetzung in ein Stationentheater und der darstellerischen Darbietung. Nicht zu vergessen die Ausstattung mit den vielen Details aus der Geschichte von Jockgrim.

„Geschichte sozialkritisch aufgearbeitet. Kompliment an Regisseure und Darsteller.

„Die historische Aufarbeitung, die künstlerische Umsetzung und der Enthusiasmus der Mitwirkenden haben mich sehr beeindruckt.
Ich gratuliere zur Aufführung im Namen der Landesregierung.“ (Vera Reiß, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur)

Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wurde in einem 160-seitigen Buch ausführlich in Wort und Bild dokumentiert. Angeregt wurden auch weitere nachhaltige Folgeprojekte.