Nachdem das letzte Gastspiel vom Theater unter der Dauseck bei uns im Theatersaal pandemiebedingt leider entfallen musste, haben wir sie nun hoffentlich Ende Januar 2022 erneut bei uns zu Gast.
Auge um Auge – gefährlicher Hüttenzauber heißt das neue Stück, verfasst und inszeniert vom Chawwerusch-Hausautor Walter Menzlaw, das am 29.1.2022 um 20 Uhr bei uns zur Aufführung kommt. KARTEN gibt es HIER

Ein dichter deutscher Wald und schönes Wetter, wie vorhergesagt. Eine junge Frau läuft ihrem Alltag davon, ein älterer Herr beobachtet Vögel, eine Mutter und ihr Sohn scheinen im Clinch zu liegen und Wolle genießt einfach die Luft der Freiheit. Urplötzlich ziehen Gewitterwolken auf und mit Blitz und Donner beginnt es heftig zu regnen.
Wie durch ein Wunder finden die bunt zusammengewürfelten Wanderer Schutz in einer einfachen Hütte. Im Inneren rücken die Fremden zusammen und bilden eine Schicksalsgemeinschaft gegen das immer schlimmer werdende Unwetter da draußen. An ein Wegkommen ist nicht zu denken und Hilfe kann auch nicht verständigt werden, denn es gibt kein Mobilnetz. Man wartet gemeinsam auf Entspannung aber sie kommt nicht, im Gegenteil, es wird immer schlimmer: Starkregen, Sturm, Äste fallen. Entfesselte Naturgewalt.
Allmählich sickert die Gewalt durch die Ritzen der Schutzhütte. So wird die Luft auch innen langsam dicker und dicker und lädt sich elektrisch auf.
Was erst wie ein Klimastück beginnt, entwickelt sich nun Schritt für Schritt zu einem ganz anderen Drama. Es zeigt sich, dass Figuren durch ein dunkles Geheimnis miteinander verbunden scheinen, das langsam aufgedeckt wird. Mit Macht brechen Konflikte aus, zu denen sich jeder verhalten muss. Aber was tun? Gewalt ist auch keine Lösung oder?
Auge um Auge ist ein Stück über brandaktuelle Themen, spannend, dramatisch, aber auch unterhaltsam und gelegentlich komisch.

Es spielen: Fabian Friedl, Günter Hanauer, Deborah Hösch, Bernd Schlegel, Barbara Scheyda
Buch und Regie: Walter Menzlaw
Bühnen- und Kostümbild: Anne Brügel
Schlagzeug-Sounds: Fabian Friedl
Bühnenbau: Christian Gscheidle, Günter Hanauer