Romanisches Café (AT) — Stückinfo

Das Publi­kum nimmt Platz mit­ten im Gesche­hen: an den Tischen des legen­dä­ren Roma­ni­schen Cafés, jenem berüch­tig­ten Künst­ler­ca­fé am Ku’damm im Ber­lin der gol­de­nen Zwan­zi­ger Jah­re. Hier wird gestrit­ten, geschrie­ben, geliebt und geträumt: Musiker*innen, Literat*innen und Kunst­schaf­fen­de rin­gen um Ideen, Ruhm und die rich­ti­ge Zei­le im rich­ti­gen Moment.

Rom_Dudenh. 141
Rom_Dudenh. 118
Rom_Dudenh. 134
Rom_Dudenh. 001
Rom_Dudenh. 092
Rom_Dudenh. 124
Rom_Dudenh. 155
Rom_Dudenh. 047
Rom_Dudenh. 085
Rom_Dudenh. 061
Rom_Dudenh. 063
Rom_Dudenh. 019

Gemein­sam erle­ben die Zuschau­en­den einen ein­zi­gen Tag – einen schil­lern­den, vibrie­ren­den Tag voll von den Frei­hei­ten, der Wild­heit, aber auch der Armut und der Zer­ris­sen­heit auf dem Höhe­punkt der Wei­ma­rer Repu­blik, die bereits zu brö­ckeln beginnt. Denn drau­ßen, nur weni­ge Schrit­te ent­fernt, kün­di­gen die Stra­ßen­schlach­ten zwi­schen NSDAP und KPD das Ende bereits an. Drin­nen jedoch ent­steht etwas Neu­es: Wir erle­ben den Auf­stieg eines jun­gen Talents am Dich­ter­him­mel, den Auf­stieg von einem Nie­mand zu einem Jemand.

Die Herx­hei­mer Spiel­stät­te ver­wan­delt sich dafür voll­stän­dig: Wo sonst die Büh­ne ist, brei­tet sich das Café aus. Das Publi­kum sitzt zwi­schen den Tischen, wäh­rend die Kellner*innen durch den Raum wir­beln – und sich erin­nern. An die­sen einen Tag, die­sen beson­de­ren Tag, an dem alles mög­lich schien.

Pre­mie­re am 2. Okto­ber 2026

Mit: Yaros­la­va Gor­obey, Ben Hergl, Ste­phan Wriecz
Buch: Dani­lo Fioriti
Regie:
Jule Kracht
Dra­ma­tur­gie und Kom­po­si­ti­on: Ben Hergl
Bühnen- und Kostümbild: Loria­na Casagrande
Musik­ein­spie­lun­gen: Karl Atteln
Regie­as­sis­tenz: Adri­an Stroheker