“Der zerbrochne Krug” in Bornheim, Freinsheim und Hassloch

Abgrün­dig, komisch und voll schwar­zem Humor: “Der zer­broch­ne Krug” ist nicht ohne Grund eines der meist­ge­spiel­ten Stü­cke auf deutsch­spra­chi­gen Bühnen.
Die­ses Wochen­en­de ist unse­re Ver­si­on des Kleist-Klas­si­kers noch mal auf Tour zu sehen: 
am Frei­tag, 11.9. um 20 Uhr in Born­heim im Dorf­ge­mein­schafts­haus,
am Sams­tag, 12.9. um 19 Uhr in Freins­heim im Von-Busch-Hof
und am Sonn­tag, 13.9. um 19 Uhr in Haß­loch in der alten Braue­rei Löwer.

Drei Schauspieler*innen spie­len die komi­sche wie abgrün­di­ge Geschich­te vom schwär­zes­ten Tag des Dorf­rich­ters Adam. Mor­gens erwacht er mit Kopf­schmer­zen, sei­ne Perü­cke ist nicht zu fin­den und dann muss er sich auch noch durch einen äußerst deli­ka­ten Gerichts­fall han­geln, immer unter der stren­gen Auf­sicht der Gerichts­bar­keit aus der Stadt, die gekom­men ist, um ihm auf den Zahn zu fühlen.

Auch für Wit­we Mar­the ist das kein guter Tag. Bis ges­tern war ihre klei­ne Welt noch in Ord­nung: Sie leb­te mit ihrer bereits ver­lob­ten Toch­ter im eige­nen Haus, und ihr Fami­li­en­er­b­stück, der Krug, stand unver­sehrt auf der Fens­ter­bank. Doch plötz­lich ist alles aus dem Lot gera­ten: Ihre Toch­ter Eve wur­de am spä­ten Abend mit ihrem Ver­lob­ten Ruprecht im Gar­ten gese­hen. Kurz dar­auf war der Krug zer­bro­chen – Grund genug für Mar­the, vor Gericht zu zie­hen. Der alte Dorf­rich­ter Adam soll alles wie­der­her­stel­len: Den rech­ten Sach­ver­halt, Genug­tu­ung für den ent­stan­de­nen Scha­den – und nicht zuletzt die Ehre von Toch­ter Eve. Mehr zum Stück
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