Premiere von “saal_46 Maria Stuart im BAYRISCHEN HOF” am 25.4.

Am 25. April fei­ert das Gast­spiel “saal_46, Maria Stuart im BAYRISCHEN HOF” vom Herx­hei­mer Dorf­thea­ter e.V. bei uns im Thea­ter­saal Pre­mie­re. Das Stück basiert auf Inter­views und Spu­ren­si­che­rungs­ma­te­ri­al. Ins­ge­samt wer­den bis ein­schließ­lich 10. Mai zehn Vor­stel­lun­gen gespielt. Kar­ten gibt es hier.

1946, der Krieg ist zu Ende. Jun­ge Leu­te – gebo­ren in den 20ern, auf­ge­wach­sen im Natio­nal­so­zia­lis­mus – fra­gen sich, was nun wer­den soll. Im Tanz­saal des Bay­ri­schen Hofes insze­niert 1946 Pfar­rer Veitl mit einer Grup­pe jun­ger Herxheimer*innen Schil­lers “Maria Stuart”. Aber war­um Thea­ter in einer Situa­ti­on, in der vie­les unklar ist? Und war­um kei­ne Komö­die, son­dern eine Tra­gö­die von Schil­ler?  Es wer­den legen­dä­re Auf­füh­run­gen im Tanz­saal des Bay­ri­schen Hofes, von denen der Ort noch lan­ge redet. Die Pro­ben im Tanz­saal sind inten­siv. Es spielt die Nach­kriegs­ge­nera­ti­on: Den Krieg im Rücken und das Leben vor sich. Im und um den Saal haben sich Kriegs­er­eig­nis­se zuge­tra­gen und jede*r der Grup­pe ist auf je eige­ne Art dar­in invol­viert gewe­sen bzw. noch involviert.
Der zeit­li­che Rah­men des Stück ist das Jahr 1946 von Janu­ar bis Okto­ber. Wäh­rend der Pro­ben zum Stück wird die jun­ge Spiel­schar immer wie­der mit je per­sön­li­chen Erin­ne­run­gen an ihre Zeit in der Hit­ler­ju­gend, beim BDM und den Gescheh­nis­sen der Kriegs­zeit kon­fron­tiert. Gleich­zei­tig stellt die Situa­ti­on der „Nach­kriegs­zeit“ sie immer wie­der vor Kon­flik­te, die mehr­mals die Pro­ben gefährden.

Das Stück basiert auf einer wah­ren Geschich­te. Im Okto­ber 1946 spiel­te die katho­li­schen Pfarr­ju­gend unter Lei­tung des dama­li­gen Pfar­rers Schil­lers „Maria Stuart“ in dem Saal, in dem auch 2026 gezeigt wird, wie es gewe­sen sein könnte.
Kar­ten­vor­ver­kauf hier

Mit: Ste­fan Asam, Dani­el Bau­dy, Luca Bentz, Rebec­ca Dam­bach, Niklas Ehr­mann, Bet­ti­na Fors­ter, San­na Heid­wei­ler, Cos­ma Kuklin­ski, Mar­ga­re­te Mundt, River Mundt, Han­nah Rie­der, Judith Schmitt
Buch und Regie: Rosa Tritschler
Dra­ma­tur­gie: Ben Hergl
Regie­as­sis­tenz: Rang­hild Röller
Büh­ne: Peter Seibel
Kos­tü­me: Mar­ga­re­te Mundt
Musik: Karl Atteln, Ben Hergl

Geför­dert von der Lan­des­zen­tra­le poli­ti­sche Bil­dung Rhein­land-Pfalz, Kul­tur­som­mer Rhein­land-Pfalz, Orts­ge­mein­de Herx­heim, Land­kreis Süd­li­che Weinstraße.