Das grüne Herz — Stückinfo

Ein Waldspaziergang zwischen Bäumen und Träumen Uraufführung 

In die­sem Spa­zier­gangs-For­mat für die gan­ze Fami­lie erfor­schen wir den Mythos deut­scher Wald und machen den bedroh­ten Lebens­raum mit allen Sin­nen erfahr­bar. Der Wald hat vie­le Namen: Forst, grü­ne Lun­ge, Fich­ten­mo­no­kul­tur, Habi­tat, CO2-Spei­cher, Wild­nis. Wald und Bäu­me sind fas­zi­nie­ren­de, kom­ple­xe und stark bedroh­te Natur­phä­no­me­ne, die selbst­ver­ständ­lich zu unse­rem Lebens­ge­fühl und Lebens­raum gehören.
Aber der Wald ist auch der Wald der Geschich­ten: Geschich­ten von Wan­del, Geschich­ten von Gier, Geschich­ten des Wider­stan­des, aber auch Geschich­ten des lei­sen Wachsens.
In „Das grü­ne Herz“ erle­ben wir den Wald als einen Ort, der in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels hart zu kämp­fen hat. Und so lau­schen wir Bäu­men, die nicht nur ihre Lebens­lust besin­gen, son­dern auch ihr Leid kla­gen. In Ver­ste­cken kön­nen Räu­ber lau­ern, unter dem Laub Kobol­de. Es wird mit Her­zen gehan­delt und neu­er Mut gefun­den für Streit, Kampf und Ideale.
Wenn wir auf­merk­sam sind, dann fin­den wir nach­hal­ti­ge Kunst am Wegesrand.
Wir hören das Rascheln der Blät­ter, das Kna­cken der Äste, das Flüs­tern des Win­des. Wir atmen den Duft von Moos, Erde und fri­schem Holz. Inmit­ten die­ser grü­nen Welt begeg­nen wir Geschich­ten, drum lasst uns beherzt in den Wald gehen!

Mit: Chaw­we­rusch Ensem­ble sowie Amateurspieler*innen
Buch: Felix S. Felix, Dani­lo Fioriti
Regie: Susan­ne Schmel­cher, Dani­lo Fioriti
Kos­tüm­bild: Katha­ri­na Müller
Pro­jekt­lei­tung: Felix S. Felix, Dani­lo Fio­ri­ti, Moni­ka Kleebauer
Regie­as­sis­tenz: Seli­na Ilschner
Land Art: Leis­tungs­kurs Kunst an der IGS Land­au unter der Lei­tung von Sophie Casado
Tech­nik: Augus­to Madri­gal San­chez, Georg Sey­boldt, Yan­nic Haas

Pre­mie­re am 20. Juni 2026, Offen­ba­cher Wald (76877 Offenbach)
Dau­er des Spa­zier­gangs inkl. der Dar­bie­tun­gen 2 Stun­den 10 Min., im Anschluss gibt es die Mög­lich­keit, auf einer Pick­nick­flä­che selbst Mit­ge­brach­tes zu ver­zeh­ren und wei­ter mit­ein­an­der im Gespräch zu bleiben.
Hin­wei­se zur Bar­rie­re­frei­heit: Eine Teil­nah­me mit Kin­der­wa­gen ist über wei­te Stre­cken mög­lich. Von einer Teil­nah­me mit Roll­stuhl raten wir ab, da nicht alle Spiel­sze­nen gese­hen wer­den könnten.

Eine Auf­trags­pro­duk­ti­on vom Land­kreis Süd­li­che Wein­stra­ße (Kreis­kul­tur­ta­ge SÜW 2026)