“Was man von hier aus sehen kann” — Stückinfo

Nach dem Best­sel­ler von Maria­na Leky

Immer wenn Lui­ses Groß­mutter Sel­ma im Traum ein Oka­pi erscheint, stirbt am nächs­ten Tag jemand im Dorf. Nie­mand weiß, wen es tref­fen wird, und so erle­di­gen alle ruck zuck, was ihnen wich­tig scheint. Sie geste­hen sich Geheim­nis­se, wagen lan­ge Unver­such­tes oder las­sen Din­ge ver­schwin­den. Was gilt es noch schnell zu sagen? Wer wird heim­lich geliebt? Und was fängt man an mit der ver­blei­ben­den Zeit?

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Kopie von Stephan Wriecz-2457
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Foto­graf: Ste­phan Wriecz

Maria­na Lekys warm­her­zi­ger Roman über die gro­ßen The­men des Lebens – Lie­be, Ver­lust, Tod und den Mut, das eige­ne Glück zu wagen – hat ein Mil­lio­nen­pu­bli­kum ver­zau­bert. Das Chaw­we­rusch Thea­ter bringt die­se magi­sche Geschich­te vol­ler fein­sin­ni­gem Humor und tie­fer Melan­cho­lie auf die Büh­ne. In Sel­mas wind­schie­fem Häus­chen am Wald­rand sitzt man gern am Küchen­tisch. Sel­ma wer­den wich­ti­ge Brie­fe zur Durch­sicht vor­ge­legt und sie hat in jeder Situa­ti­on einen Rat­schlag parat. Hier tref­fen nicht nur Enke­lin Lui­se und ihr bes­ter Freund Mar­tin, son­dern jede Men­ge exzen­tri­scher Figu­ren auf­ein­an­der. Jede*r ist irgend­wie eigen und anders, aber man nimmt sich, wie man ist. Zum Bei­spiel der Opti­ker, der schon hun­der­te Anfän­ge von Lie­bes­brie­fen an Sel­ma geschrie­ben hat, oder Lui­ses Vater, der mehr Welt rein­las­sen will, des­halb einen Hund namens Alas­ka kauft und dann doch nie da ist. Als das Oka­pi auf­taucht und damit einen dro­hen­den Ver­lust anzeigt, fin­den die Figu­ren in der Gemein­schaft des Dor­fes Trost und Verständnis.
Ein berüh­ren­der Thea­ter­abend, der mit einem lie­be­vol­len Blick auf die mensch­li­chen Schwä­chen fei­ert, was uns im Inners­ten zusam­men­hält. Denn manch­mal muss man erst ler­nen, rich­tig hin­zu­se­hen, um das Wesent­li­che zu erkennen.

Pre­mie­re am 5. März 2027

Mit: Felix S. Felix, Andre­as Krüger
Buch: Maria­na Leky
Regie und Büh­nen­fas­sung: Susan­ne Schmelcher
Büh­nen- und Kos­tüm­bild: Sarah Sauerborn
Dra­ma­tur­gie: Sieg­lin­de Eberhart
Rech­te: Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Ber­lin im Auf­trag für Graf & Graf GmbH