Hambacher Fest-Bankett — Stückinfo

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Als es um die Mei­nungs- und Ver­samm­lungs­frei­heit in der Pfalz noch nicht so gut bestellt war wie heu­te, kamen im 19. Jahr­hun­dert die pfif­fi­gen Pfäl­zer auf die sub­ver­si­ve Idee, ihre poli­ti­schen Ver­samm­lun­gen als Fes­te zu tar­nen. So traf man sich zu „pri­va­ten“ Fes­ten, auf denen nicht nur köst­lich geta­felt und getrun­ken son­dern auch heiß ‚disch­pu­tiert’ und poli­ti­sche Aktio­nen geplant wur­den. Dabei kamen trotz der ange­spann­ten sozia­len und poli­ti­schen Lage das leib­li­che Wohl, die Unter­hal­tung und das Lachen nicht zu kurz.

Das Ham­ba­cher Schloss und das Chaw­we­rusch Thea­ter knüp­fen an die­se hei­te­re demo­kra­ti­sche und genie­ße­ri­sche pfäl­zi­sche Tra­di­ti­on an und laden zu einem auf­rüh­re­ri­schen und unter­halt­sa­men „Ham­ba­cher Fest-Ban­kett“ der beson­de­ren Art:

Zwei Schau­spie­le­rin­nen und drei Schau­spie­ler beglei­ten die Gäs­te bei ihrer Ankunft per­sön­lich an die gro­ße Tafel und gleich­zei­tig in die Zei­ten des Ham­ba­cher Festes.

Auf­ge­tischt wird den Gäs­ten revo­lu­tio­nä­rer Pfäl­zer Wein und ein schmack­haf­tes boden­stän­di­ges Menü mit aus­ge­wähl­ten Pro­duk­ten der Region.

Zwi­schen den ein­zel­nen Gän­gen sor­gen der tem­pe­ra­ment­vol­le Win­zer Her­mann, die arme Wit­we und Köchin Maria, der geset­zes­treue bra­ve Wil­li, der radi­ka­le Stu­dent Edu­ard und die frei­heits­lie­ben­de Jose­phi­ne für den rei­bungs­lo­sen Ver­lauf des Ham­ba­cher Fes­tes und die Ver­sor­gung der Teilnehmer.

Jeder von ihnen berich­tet, was ihn oder sie bewegt, am Ham­ba­cher Fest mit­zu­wir­ken. Moti­va­tio­nen, Hoff­nun­gen, Uto­pien, Skep­sis, Tri­umph und Nie­der­la­ge wer­den durch die Figu­ren erleb­bar gemacht. Sie ste­hen für unter­schied­li­che Ideen und Ent­wick­lun­gen und spie­geln so das gesam­te Gesche­hen um Ham­bach wider. Die fünf Figu­ren zie­hen sich durch alle Sze­nen des Ham­ba­cher Fest-Ban­ketts und die Gäs­te dür­fen sie auf ihrem Weg beglei­ten und sich der bay­ri­schen Obrig­keit entgegenstellen.

So wer­den die Besu­cher an der Tafel selbst Teil eines span­nen­den und unter­halt­sa­men, aber auch infor­ma­ti­ven Spiels, in dem der Ort (Ham­ba­cher Schloss), die damit ver­bun­de­ne His­to­rie, die sprit­zi­gen Thea­ter­sze­nen, stim­mungs­vol­le Lie­der und das Essen Teil einer ein­zig­ar­ti­gen Gesamt­in­sze­nie­rung sind.

Spie­lort
67434 Neustadt/Weinstraße
Ham­ba­cher Schloss Festsaal

Kar­ten erhal­ten Sie tele­fo­nisch unter 06321–9597880 oder per Mail unter veranstaltungen@hambacherschloss.eu

Es spie­len
Felix S. Felix
Miri­am Grimm
Ben Hergl
Tho­mas Kölsch
Ste­phan Wriecz

Regie
Wal­ter Menzlaw

Autor
Wal­ter Menzlaw
inspi­riert von Ideen des Ensembles

Musik
Susan­ne Hinkelbein
Ben Hergl

Musi­ka­li­sche Einstudierung
Ben Hergl

In Koope­ra­ti­on mit dem Restau­rant 1832 im Auf­trag der Stif­tung Ham­ba­cher Schloss.