Zwei Eier im Glas, bitte sehr! — Presse- und Zuschauerstimmen

Das Stück ver­bin­det Café-Atmo­sphä­re, Musik und Debat­te über Demo­kra­tie. (…) Mit dem neu­en Stück, das am Frei­tag urauf­ge­führt wur­de, ist dem Chaw­we­rusch ein beein­dru­cken­der, gro­ßer Wurf gelun­gen. Die Pro­duk­ti­on hat unglaub­lich vie­le Facet­ten, ist Thea­ter und Musi­cal mit humor­vol­len Kaba­ret­t­ele­men­ten, aber, was noch viel wich­ti­ger ist, ein Lehr­stück über gesell­schaft­li­che Wer­te und die Ver­letz­lich­keit von Demo­kra­tie. (…) Die Leis­tung, die Gor­obey, Hergl und Wriecz in der Pre­mie­re brin­gen, begeis­tert rest­los. Die lei­den­schaft­li­chen Schau­spie­ler sind omni­prä­sent, reden, strei­ten, herr­schen im Café. Sie tan­zen cho­reo­gra­fisch aus­ge­feilt (ver­ant­wort­lich Yaros­la­va Gor­obey), sie sin­gen und schaf­fen es spie­lend, das Publi­kum in sei­ne Rol­len schlüp­fen zu lassen.
(DIE RHEINPFALZ, 5.10.2026)

Ich bin das ers­te Mal hier und total beein­druckt, (…) man erkennt durch­aus Par­al­le­len. Und in dem Zusam­men­hang, glau­be ich, ist die Fra­ge von Moral, die Fra­ge von Geschäft mit Hass und Het­ze lei­der aktu­el­ler denn je. Da ich aktu­ell auch Prä­si­dent der Kul­tur­mi­nis­ter­kon­fe­renz sein darf, erle­be ich die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in Sach­sen-Anhalt oder in Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Es geht nichts spur­los an einem vor­bei. Umso schö­ner ist es, das größ­te freie Thea­ter hier heu­te in Herx­heim erle­ben zu dür­fen mit so kla­ren The­men, die in der Gesell­schaft eine Rol­le spie­len, die uns alle bewe­gen und die uns, glau­be ich, moti­vie­ren soll­ten, Hal­tung zu zei­gen, sich für die Moral zu ent­schei­den und jeden Tag auch dafür ein­zu­ste­hen, die Frei­heit von Kunst und Kul­tur zu ver­tei­di­gen, wie sie hier und in vie­len ande­ren Orten in Rhein­land-Pfalz gelebt wird
(Sven Teu­ber Minis­ter für Kom­mu­nen, Bau­en, Woh­nen und Kul­tur in Rhein­land-Pfalz, bei der Pre­mie­re von „Zwei Eier im Glas, bit­te sehr!“ am 2. Okto­ber 2026)