Maria hilf – Stückinfo

Theaterstück über eine Mutter, eine Tochter und eine „unbezahlbare“ polnische Perle

Dudenh 237Der Koffer ist schon gepackt: Magdalena fährt nach Jahren erstmals wieder in den Urlaub nach Bad Hindelang. Das ist zumindest der Plan. Doch dann findet die Tochter sie am nächsten Morgen bewusstlos am Ende der Kellertreppe – die Mutter hatte einen Schlaganfall. Von jetzt auf gleich ist alles anders. Magdalena ist nicht mehr in der Lage, alleine klar zu kommen. Von der Tochter Michaela erwartet sie, dass sie sich kümmert – so wie sie sich eben auch um ihre Mutter gekümmert hat: „Das gehört sich einfach so!“ Aber will Michaela das? Und kann sie das? Schließlich hat sie ja auch ihr eigenes Leben, einen Vollzeitjob und zwei pubertierende Kinder. Ein Pflegeheim lehnt die Mutter kategorisch ab. Was also tun? Eine Polin muss her! Und da steht sie auch schon vor der Tür: Maria mit dem kleinen Koffer, dem unaussprechlichen Nachnamen und der Engelsgeduld. Der Mutter ist sie zu jung und unerfahren, zu wenig deutsch und zu polnisch. Da sind die Konflikte vorprogrammiert. Zwischen Antragsformularen, unzensierten Wahrheiten, Schikanen und leisen Sehnsüchten nähern sich die drei Frauen einander an – und sehen am Ende womöglich auch sich selbst mit anderen Augen.

Es spielen
Felix S. Felix
Yaroslava Gorobey
Miriam Grimm

Buch und Regie
Walter Menzlaw

Regieassistenz
Angelika Drexler-Ferrari

Kostümbild
Marlene Korbstein

Bühnenbild
Reinhard Blaschke

Technik
Kim Acker

Premiere am 4. März 2017

„Maria hilf“ wird gefördert von Dr. Klaus Berdel (Herxheim), Regina und Joachim Beuscher (Herxheim), Hedi Braun (Herxheim), Gemeinschaftspraxis Rheinzabern, Radiologie Schwetzingen, Sanitätshaus Römer (Herxheim), Dr. Ingrid Sebastian-Sehr (Landau), Erwin Welsch (Herxheim), Dr. med Hans-Josef Werner (Herxheim), Dr. Michael Wolf (Essingen) u.a..