Maria hilf – Pressestimmen

“Die drei Protagonisten nehmen das Publikum mit auf eine höchst emotionale Reise. 90 Minuten lang und ohne Pause verdeutlichen sie die schwierige Lage jeder einzelnen, ohne dass das Spiel auch nur ansatzweise langweilig oder eintönig würde. Im Gegenteil: Berührende Tiefschläge, heikle Alltagssituationen ebenso wie Situationskomik und heitere Wortspiele sorgen für Unterhaltung bis zur letzten Minute. (…)
Gastschauspielerin Gorobey, die ursprünglich aus der Ukraine kommt, musste sich den Akzent für das Stück erst wieder antrainieren. Durch ihre beeindruckende schauspielerische Leistung überzeugte sie auch die im Publikum anwesenden polnischen Pflegerinnen, die ihr und der Gesamtsituation absolute Authentizität bescheinigten.” (Die Rheinpfalz, 07.03.2017)

“Wenn ein Bühnenwerk zum Diskutieren, Reflektieren und Nachdenken anregen möchte, dann hat es „Maria hilf“ geschafft. Dank seiner großartigen Darsteller und einem Drehbuch, das durch eine intensive Recherche und einen extrem stimmigen Aufbau besticht, ist es dem Autor und Regisseur Walter Menzlaw gelungen, ein packendes, ernstes, lustiges und einfühlsames Kammerspiel auf die Bühne zu zaubern.  (…)
Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas hat das Schauspiel viele heitere und komische Momente zu bieten. Es gibt die Möglichkeit, sich einer schwierigen Lebenssituation anzunähern, von der früher oder später jeder irgendwie in einer gewissen Weise betroffen sein wird oder es auch schon ist: dem des Altwerdens und einer eventuellen Pflegebedürftigkeit. Der Umgang damit in unserer Gesellschaft wirft viele Fragen auf und das Stück „Maria hilf“ hat sie bildhaft ausformuliert.” (Pfalz-Express, 08.03.2017)

“Eine Botschaft mit Herz und Humor. (…) Es geht darin – stellvertretend für hunderttausende ähnliche Schicksale in Deutschland – um die kranke Seniorin Magdalena, ihre überforderte Tochter Michaela und die polnische Pflegekraft Maria, die das Dilemma im Pflegesystem aus unterschiedlichen Perspektiven widerspiegeln. Umso wichtiger, dass die Botschaft häppchenweise, mit viel Herz und Humor und von drei exzellenten Schauspielerinnen verarbreicht wurde. Entsprechend bot die Inszenierung von Walter Menzlaw Unterhaltung und Tiefgang zugleich. (…) „Wer also erbarmt sich und reicht uns die rechte Hand, ohn die linke allzuweit aufzuhalten?“, fragen die drei herausragenden Darstellerinnen am Ende die bewegten Zuschauer.” (Vaihinger Kreiszeitung, 16.10.2017)

“Autor und Regisseur Walter Menzlaw gelingt die ebenso einfühlsame wie ungeschminkte Inszenierung einer Lebenssituation, die allen Beteiligten das Äußerste abverlangt. (…) Der Fingerzeig auf „unsere Marias“ war deutlich, intensiv und berührend.” (Die Rheinpfalz, 20.2.2018)

“Erschreckend präzise zeigte Felix die Behinderung, ihre Entwicklung sowie physische und psychische Auswirkungen. Grimm gelang das Portrait der Tochter, die mit dem Pflegefall zusätzlich zu ihrer Familie und Berufstätigkeit fertig werden muss und ein schlechtes Gewissen hat, weil ihr das nicht immer gelingt. (…) Chawwerusch wäre nicht Chawwerusch, hätte man nicht auch bei dieser gradlinig erzählten Geschichte die politische Aussage im Auge behalten.” (Allgemeine Zeitung, 07.03.2018)

“Diese Mutter-Tochter-Polin-Konstellation spielten die drei Schauspielerinnen Felix S. Felix, Miriam Grimm und Yaroslava Gorobey. Und zwar auf eine so wundersame, berührende und nachvollziehbare Weise, wie sie authentischer und spielfreudiger kaum vorstellbar ist.” (Die Rheinpfalz, 12.03.2018)