Lauf Rad, lauf — Stückinfo 

Wie eine kleine Idee die Welt veränderte

Karl:         Ein Wagen ohne Pfer­de, das gab es noch nie.
Vater:       Es gab auch noch nie eine Maschi­ne, die Brot zaubert.
Ama­lia:    Heu­te nicht, aber viel­leicht morgen.
Vater:      Nur weil es etwas noch nie gab, bedeu­tet es nicht, dass es das geben muss.
Karl:        Irgend­ei­ner hat doch irgend­wann das Feu­er erfunden.

„Lauf Rad, lauf“ erzählt sehr frei die Geschich­te von Karl Drais, dem Erfin­der des Laufrades.

Drei begeis­ter­te Fahrradfahrer*innen neh­men uns mit auf eine Rei­se in die Ver­gan­gen­heit und in einen All­tag, der geprägt ist von Armut, Ungleich­heit und einer ein­zig­ar­ti­gen Natur­ka­ta­stro­phe: dem Aus­bruch des indo­ne­si­schen Vul­kans Tam­bo­ra. Die Fol­ge: „ein Jahr ohne Som­mer“, welt­wei­te Ern­te­aus­fäl­le, Men­schen hun­gern, Tie­re, Pfer­de. Dies wird mit ein Aus­lö­ser für Karls wich­tigs­te Erfin­dung: ein Trans­port­mit­tel, das nicht gefüt­tert wer­den muss.
Karl und — in unse­rer Geschich­te — sei­ne ein­zi­ge Schwes­ter Ama­lia leben unter der Fuch­tel ihres allein­er­zie­hen­den Vaters. Die­ser Poli­zei­di­rek­tor und spä­te­re Ober­hof­rich­ter hat wenig Ver­ständ­nis für die Lei­den­schaft sei­ner Kin­der: das Erfin­den von Flug­ma­schi­nen, von Spar­öfen, Spa­ghet­ti-Eis­ma­schi­nen und einer Kut­sche ohne Pfer­de. Lau­ter ver­rück­te Ideen, auf die die Kin­der wäh­rend diver­ser Aus­brü­che von Zuhau­se kom­men. Doch die­se Erfin­dun­gen sto­ßen weder beim Vater, noch an obers­ter Stel­le, näm­lich beim Fürs­ten, noch beim Volk auf Inter­es­se. Als Karl und Ama­lia auf dem Mai­markt in Mann­heim schließ­lich das Lauf­rad wie­der ein­mal erfolg­los anzu­prei­sen ver­su­chen, stellt sich ein mas­kier­ter Mann vor, dem das Velo­ci­ped sehr gefällt und der Karl eine beson­de­re Wet­te anbie­tet. Ver­liert Karl die Wet­te, muss er sich mit dem Unbe­kann­ten duellieren.
Wird Karl die Wet­te gewin­nen und wer ist der geheim­nis­vol­le Maskierte?

„Lauf Rad, lauf“ ist ein Stück für die gan­ze Fami­lie. Es ist die Geschich­te zwei­er wiss­be­gie­ri­ger, begeis­ter­ter Kin­der, die die Welt im Klei­nen ver­än­dern möch­ten, und die trotz erheb­li­chen Wider­stan­des nie aufgeben.

Pre­mie­re am 24. Sep­tem­ber 2021
Stück­dau­er ca. 75 Minu­ten, kei­ne Pause

Wir emp­feh­len das Stück für alle zwi­schen 9 und 99 Jah­ren, bzw. ab der 4. Klasse.

Es wer­den Stro­bo­skop-Effek­te eingesetzt. 

Es spie­len
Miri­am Grimm
Tho­mas Kölsch
Ste­phan Wriecz

Buch
Jean-Michel Räber

Regie und Musik
Andre­as Krüger

Dra­ma­tur­gie
Wal­ter Menzlaw

Büh­nen- und Kostümbild
Fran­zis­ka Smolarek

Pro­duk­ti­ons­lei­tung
Ste­phan Wriecz

Regie­as­sis­tenz
Celi­na Hellmann

Tech­nik
Kim Acker, Cars­ten Egger, Jür­gen Eck und Johan­na Kraus

Ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt mit der Lan­des­zen­tra­le für Umwelt­auf­klä­rung Rhein­land-Pfalz.

Die Pro­duk­ti­on wird geför­dert vom Minis­te­ri­um für Fami­lie, Frau­en, Kul­tur und Inte­gra­ti­on Rhein­land-Pfalz, durch die Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en im Rah­men des Pro­gramms NEUSTART KULTUR vom deut­schen Büh­nen­ver­ein und den Unterstützer*innen der Expe­di­ti­on Chaw­we­rusch.