Supp — Pressestimmen

… ein bekömm­li­cher Schmaus, def­tig gewürzt, hat Pfeffer. (…)
Den Gesamt­ein­druck die­ses ver­gnüg­li­chen Thea­ter­abends, der auch mit einer Pri­se Nach­denk­lich­keit gewürzt war, schmä­lert der lan­ge Nach­spann kaum. Die drei Schau­spie­le­rin­nen haben sich als groß­ar­ti­ge Komö­di­an­tin­nen erwie­sen – Lau­ra Kai­ser als jun­ge Nai­ve, die so unwi­der­steh­lich Kul­ler­au­gen machen kann, Felix S. Felix als frus­trier­te Alte, die unglaub­li­che Gri­mas­sen schnei­det, und Miri­am Grimm, deren furio­ser, fast mör­de­ri­scher Auf­tritt mit dem Küchen­mes­ser in Erin­ne­rung bleibt.
Die fan­ta­sie­vol­len Kos­tü­me, die den Cha­rak­ter der drei unter­strei­chen, hat Kris­ti­na Baum­ert ent­wor­fen: vom Stil her eine Mischung aus Comic und Renais­sance. Eine wei­te­re fei­ne Zutat zur „Supp“ ist die Musik. Mal erklin­gen im Hin­ter­grund Renais­sance-Cho­rä­le, mal träl­lern die Köchin­nen alte ita­lie­ni­sche Volks­lie­der. Dem Publi­kum hat’s gemun­det: Es gibt lan­gen Bei­fall, nach­dem der Vor­hang gefal­len ist.
(DIE RHEINPFALZ, Pre­mie­ren­kri­tik von Rita Reich, 18.10.2021)